Ein koeniglicher Briefwechsel Teil 1

Im Oktober war ein Kamerateam von SpiegelTV im Königreich und wollte dort eine Dokumentation über diesen sagenumwobenen Herrscher drehen. Nach dem ersten Besuch des Filmteams waren weitere Teile geplant über die Vorgehensweise wollte man sich via E-Mail austauschen, doch…

Wir haben Glück, dass der weise Herrscher so durchsichtig ist und uns alle an seinen Schriftwechseln teilhaben lässt. Gönnen wir uns diese Freude:

Am 02.04. muss ein reitender Bote das Schloss zu Wittenberg erreicht haben. Im königlichen Saal angekommen, warf sich dieser umgehend demütig auf die Knie, kroch die 50 cm zum Thron Schreibtisch und übergab, die Augen zu Boden gerichtet, sich auf die Auslegeware und kurz darauf dem Herrscher folgendes Schreiben eines ausländischen TV-Senders:

Sehr geehrter Herr Fitzek,

den zweiten Drehtag, über den wir vor einiger Zeit gesprochen haben, brauchen wir nun doch nicht mehr für den geplanten Beitrag. Jedoch haben wir in der jetzigen Fassung einige Ausschnitte von Filmen mit eingeplant, die auf Ihrem Youtube-Kanal gezeigt werden. Es handelt sich dabei um zusätzliche Bilder von der Staatsgründung, eine Veranstaltung in der großen Halle und um einige Ausschnitte aus dem Aufbau stabiler Gemeinschaften inklusive Ihrer Statements. Gern würde ich mir dafür vorab Ihr Einverständnis einholen und möchte Sie bitten, mir kurz per Mail mitzuteilen, ob Sie der ausschnittsweisen Verwendung der Videos in dem Beitrag zustimmen.

Beste Grüße,
D.

SPIEGEL TV / ERICUS MEDIA
Georgenstrasse 22
10117 Berlin

Welche Impertinenz. Wussten diese Unfähigen  mit wem sie sich da anlegten? So geht man nicht mit Königen um. ‚Beruhige dich oh klopfend Herz‘ murmelte der Monarch vor sich hin. Die königliche Hand, welche fest um den Schlüsselbund des königlichen Gewächshauses geklammert war, verfärbte sich weiss, die Gesichtsfarbe hingegen rot. Sofort zog er sich zurück in die königlichen Privatgemächer. Würde er jetzt zürnend durch den Thronsaal toben, könnte er bei dieser Auseinandersetzung wohl keinen Gral Blumentopf gewinnen sann er weiter. Um sich zu beruhigen schickte zunaechst einmal nach dem Haus – und Hofzauberer Merlin dem Schamanen Singh, welcher ihm sofort tanzend einen Becher beruhigenden Weizengrassaftes und ein Pinneken Aloe-Bio-Stimuliert braute.

Er besann sich auf das, was er am Besten konnte: Heuchelei Verantwortung zeigen. So befahl er seinen getreuen Knappen Martinus zu sich und diktierte ihm folgende Zeilen in die königliche Feder:

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Ja, das war gut, dachte er bei sich und schloss den Brief mit folgender unterschwelligen Drohung Botschaft:

Bild

Diese Mail ist köstlich, wieder einmal. Peter Fitzek sorgt sich um die Persönlichkeitsrechte von Menschen, die er zuvor heimlich Filmen ließ (siehe Lehrfilme Teil 1)

Der Mann, der selbst nicht als Schmuddelvideothekar und schon gar nicht als schnöder Koch bezeichnet werden möchte, aber gleichzeitig auf gemeine Busfahrer – die in Wahrheit überhaupt keine sind – herabsieht, sorgt sich darum, dass die Personlichkeitsrechte seiner ‚Untertanen‘ missachtet werden. Hauptsächlich sorgt er sich natürlich um seine eigene Reputation und unterstützt dies noch damit, dass Dinge aus dem Zusammenhang gerissen werden könnten. Wir erinnern uns hierbei noch einmal kurz (und genüsslich) an die Schilderung seines letzten Schulbesuchs….

Die Forderung die erwähnten Filmausschnitte zeitlich zu  präzisieren ist verständlich, aber nach den ersten Zeilen, hat Peter im Grunde schon jedes Anrecht darauf verspielt ihn ernst zu nehmen.

Die böse Presse lässt also wertschätzende Arbeitsweise vermissen. Lieber Koenig: Spiegel TV = Dokumentation/Reportage (okay, zugegebenermaßen oftmals im weitesten Sinne) Wertschätzende Arbeit = Werbefilm und da würde ich vielleicht mal bei Jung van Matt anrufen und etwas dementsprechendes in Auftrag geben.  Na ja, falls das Reich sich dies leisten kann…. Im Grunde müssten Sie und einige Vertreter dieser Werbefirma sich charakterlich durchaus sympathisch sein (ohne Frage sind viele Kampagnen von JvM, rein werbetechnisch gesehen, großartige Arbeit – die Spots meistens alles andere als langweilig – was damit für welche Firma transportiert wird, da möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, sonst reg‘ ich mich nur auf und tret‘ den Phillip lahm).

Ich glaube seine Eitelkeit benoetigt noch eine ehrliche und ganzheitliche Aufklärung darüber, dass Pressearbeite nicht darin besteht ihm in das königliche Rektum zu kriechen.

Der Abschlussatz ist der Hammer. Peter, das ist eines Herrschers nicht angemessen. Glaubst du irgendein Monarch hätte es weit gebracht, wenn er angekrochen gekommen wäre und bei den Herolden um finanzielle Unterstützung gebettelt hätte? Könige diktieren für gewöhnlich was dem schnöden Volk berichtet wird. Das nannten man damals übrigens „wertschätzende und ganzheitliche Pressearbeit“. Schade, irgendwie bist du in die falsche Zeit reinkarniert…

Bei Vertretern fremder Königreiche bettelt man schon gar nicht um Geld, das schmälert die eigene Reputation  erheblich und das Volk beider Staaten bricht auf den Straßen in Gelächter aus und schmäht deinen Namen. Okay, das passiert auch so, aber das muss man ja nicht noch dermaßen affirmativ…

„Geschafft, die nächste Hürde ist bezwungen“ schwungvoll betrat der Herrscher, das lange Haar frisch geölt, den Thronsaal die Abstellkammer, die jetzt als Thronsaal diente, setzte sich in auf den Herrscherstuhl und ließ dem wartenden Boten, durch den getreuen Knappen Martin, welcher in einer Hand ein laufendes Filmaufnahmegerät hielt, das königliche Antwortschreiben übergeben. Genussvoll langte er in die güldene Nierenschale welche neben ihm drapiert war, nahm sich eines der köstlichen  Tofuwürstchen, steckte es in den königlichen Schlund und rieb sich die Hände. Im Geist hatte er die Millionengage bereits verplant, das Konto in der Schweiz, einem kleinen unbedeutenden Nachbarstaat, den er zunächst einmal wegen der dort zu erwartenden Zinsen, vor der Eroberung und Machtübernahme zu verschonen gedachte, würde wieder ein bisschen mehr gefüllt sein..

Die Mails hat Peter Merbefreit auch auf der Homepage von Neudeutschland veroeffentlich:

http://www.neudeutschland.org/index.php/spiegel-online.html

Teil 2 folgt spaeter….

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3 Antworten zu Ein koeniglicher Briefwechsel Teil 1

  1. Wilki schreibt:

    „…zudem ist das urheberrechtlich geschützte Material geeignet, wenn es in Auszügen ohne Zusammenhang gezeigt wird, unsere Tätigkeiten zu diffamieren…“

    Selbst wenn man es komplett zeigt, steht er und sein Königreich nicht viel besser da. Ich wüsste jetzt nicht, welchen Ausschnitt man nehmen sollte, um nicht Reaktionen wie Hohn und Spott auszulösen.

    Und noch was…Erster..:-D

  2. Pingback: Peter Fitzek: Haftbefehl und Haussuchung / Neudeutschland vor dem Kollaps | reichsdeppenrundschau

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